Warum du auf Social Media Marketing nicht verzichten kannst

 

Gut 38 Millionen Menschen sind in Deutschland in den sozialen Netzwerken aktiv. Das ist eine enorme Zahl von Personen, die sich online über ihre Erfahrungen austauscht.

Dabei plaudern sie über alle möglichen Dinge des täglichen Lebens, darunter auch die Produkte und Dienstleistungen, die sie besonders begeistert haben. Ein Großteil aller Social Media Nutzer schätzt es, Empfehlungen und Tipps aus dem eigenen Umfeld zu erhalten.

Zu so gut wie jedem Themengebiet finden sich Gruppen, Foren und YouTube-Kanäle. Besonders erfahrene Nutzer mit vielen Fans und Followern, sogenannte Influencer, bilden die öffentliche Meinung über Dienstleistungen und Produkte.

Willst du mit deinem Unternehmen durchstarten und Abonnenten und Kunden gewinnen, kannst du auf Social Media Marketing nicht verzichten. Soziale Netzwerke bieten dir einzigartige Möglichkeiten, dein Angebot zu bewerben und mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten.

Das verschafft dir eine Reihe von Vorteilen:

 

Du baust Vertrauen in deiner Marke auf!

 

Vertrauen spielt eine wesentliche Rolle im Verkaufsprozess. Vertrauen gewinnst du, wenn

● die Zielgruppe dein Unternehmen kennt

● potenzielle Kunden grob benennen können, was du eigentlich anbietest

● sie dir auch die nötige Kompetenz zusprechen, die versprochene Leistung zu erfüllen

 

Social Media bieten ideale Möglichkeiten, um dein Angebot ins Gespräch zu bringen. Dein Angebot erreicht einen größeren Bekanntheitsgrad. Bist du in den sozialen Netzwerken aktiv, steigerst du den Bekanntheitsgrad deiner Marke und deines Angebots.

Veröffentlichst du Content, der deiner Zielgruppe einen wirklichen Mehrwert bietet, verbreiten deine Follower diesen weiter. So gewinnst du neue Kundenkreise für dich. Du gewinnst Sympathien.

Das Vertrauen potenzieller Kunden bekommst du, wenn deine Social Media Posts dich als kompetenten Experten für dein Angebot darstellen. Darüber hinaus solltest du soziale Netzwerke auch nutzen, um Sympathien aufzubauen.

Menschen sind eher dazu bereit, auf ein Angebot einzugehen, wenn sie die Person dahinter sympathisch finden. Emotionale Elemente wie Bilder, Videos und klare Meinungsäußerungen bringen dich der Zielgruppe menschlich näher.

Du erhältst direktes Feedback. Mit Hilfe von Social Media kannst du beobachten, wie Verbraucher dein Angebot wahrnehmen und bewerten. Auf diese Weise gewinnst du wertvolles Feedback zur Weiterentwicklung deiner Produkte oder Dienstleistungen.

 

Social Media Marketing: Mit der richtigen Strategie zum Erfolg

 

Social Media Marketing funktioniert allerdings nur mit einer durchdachten und nachhaltigen Strategie. Die genaue Strategie hängt von der Natur deines Angebots ab.

Im Wesentlichen besteht sie aus den folgenden Schritten:

1) Ziele festlegen: Was möchtest du in den den sozialen Medien erreichen?

2) Zielgruppe definieren: Wen möchtest du eigentlich mit deiner Marke, deinem Produkt oder deiner Dienstleistung ansprechen?

3) Budget planen: Wie viel Geld und wie viel Zeit steht für das Social Media Marketing zur Verfügung?

4) Plattformen auswählen: Wo hält sich deine Zielgruppe auf? Welche sozialen Netzwerke passen am besten zu deiner Marke?

5) Content mit Mehrwert erstellen: Welche Inhalte interessieren deine Zielgruppe? Welches Problem haben deine potenziellen Kunden und wie kannst du es für sie lösen?

6) Spielerische Elemente einbauen: Gewinnspiele, Umfragen und Mitmachaktionen erzeugen Interaktion (Engagements) und schaffen Aufmerksamkeit.

7) Interagieren: Antworte auf Fragen und Kommentare und gehe auf konstruktive Kritik ein.

8) Influencer einbinden: Welche einflussreichen Internetnutzer können dir dabei helfen, dein Angebot bekannter zu machen?

9) Konkurrenz im Blick behalten: Wie bespielen deine Mitbewerber ihre Social Media Kanäle? Wie erfolgreich sind sie dabei?

10) Ergebnisse evaluieren: Nutze die Tools der sozialen Netzwerke, um die Erfolge deiner Marketing Strategie zu analysieren. Auf jede Evaluation der Ergebnisse folgt eine Anpassung der Social Media Marketing Strategie.

 

Abonnenten und Kunden auf Knopfdruck: Hilfsmittel für ein effizienteres Social Media Marketing

 

Social Media Marketing ist ein wichtiger Baustein im Marketing-Mix eines Unternehmens. Ein Profil auf relevanten sozialen Netzwerken hilft dir dabei, neue Abonnenten und Kunden zu gewinnen.

Noch viel mehr als der Betrieb einer Webseite setzen Social Media allerdings voraus, dass du dort wirklich aktiv bist. Wer einfach nur Beiträge postet, ohne auf die Engagements seiner Follower einzugehen, verliert schnell das Vertrauen und das Interesse seiner Zielgruppe.

Bis Follower zu Interessen werden und Interessenten zu Kunden, musst du zunächst einiges an Zeit und Aufwand investieren. Betreibst du dein Unternehmen allein und kannst keine andere Person für die Betreuung der Social Media Kanäle abstellen, wird das eventuell zum Problem.

Je mehr Zeit du in den sozialen Medien verbringst, umso weniger Zeit bleibt dir fürs Tagesgeschäft. Vernachlässigst du deine Social Media Kanäle, generierst du aber vielleicht weniger Kunden.

Wäre es nicht schön, wenn du Abonnenten und Kunden praktisch auf Knopfdruck gewinnen könntest?

Mit den richtigen Maßnahmen gestaltest du das Social Media Marketing tatsächlich wesentlich effizienter.

 

Social Media automatisieren: Worauf du achten musst

 

Zum Automatischen Posten von Beiträgen stehen eine ganze Reihe von Tools zur Verfügung. Sie heißen Hoosuite, Buffer oder Edgar und ermöglichen dir, Beiträge ganz einfach mit nur einem Knopfdruck auf mehreren Plattformen gleichzeitig zu teilen.

Statt dich also bei Twitter, Linkedin, Instagram und Facebook einzeln einzuloggen, nutzt du einfach eines der Tools und stellst deinen Beitrag automatisch auf allen Netzwerken zur Verfügung.

Das klingt doch super, oder?

Tatsächlich solltest du bei der Automatisierung von Social Media Beiträgen Vorsicht und Bedacht walten lassen. Das Problem bei der Automatisierung von Beiträgen: Du teilst eine Art von Inhalt auf allen Netzwerken.

Die verschiedenen Social Media Plattformen sind jedoch auf ganz unterschiedliche Arten von Content ausgelegt. Auf Twitter liegt die Würze in der Kürze der Mitteilungen. Instagram setzt vor allem auf visuellen Content, hier erzeugen Fotos und Videos Aufmerksamkeit. Auf Facebook sind wiederum ganz andere Inhalte gefragt.

Instagram erfordert viele Hashtags, auf Facebook funktionieren Hashtags dagegen nicht. Kurz gesagt: Dein Content muss auf die Netzwerke abgestimmt sein, auf denen du deine Beiträge veröffentlichst. Automatisierst du den gesamten Ablauf, ist das nicht mehr der Fall.

Social Media leben zudem von der Interaktion mit anderen Nutzern. Durch eine komplette Automatisierung des Ablaufs verpasst du die Möglichkeit, mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen.

 

Welche Abläufe du automatisieren solltest

 

Bei allen Nachteilen: Eine teilweise Automatisierung der Social Media Nutzung bietet auch viele Vorteile. Vor allem stellt sie eine große Zeitersparnis dar. Damit die Automatisierung von Social Media Beiträgen funktioniert, solltest du jedoch wissen, was du automatisieren kannst.

 

Eigenen Content auf Social Media teilen...

Was du auf deiner Webseite, deinem Blog oder deinem YouTube-Kanal postest, sollten auch deine Follower und Fans in den anderen sozialen Netzwerken mitbekommen. Schließlich möchtest du deine eigenen Inhalte möglichst weit verbreiten.

Das Teilen eigenen Contents gehört zu den Abläufen, die du automatisieren solltest. Dafür steht eine Reihe von Tools zur Verfügung. Für Wordpress gibt es etwa das Plugin Codeschedule, mit dem sich neue Artikel in den sozialen Netzwerken teilen lassen.

 

Terminankündigungen...

Du planst ein neues Seminar und möchtest Teilnehmer gewinnen? Es steht eine große Rabattaktion an und du möchtest deine Kunden rechtzeitig darauf aufmerksam machen?

Social Media Posts, die auf anstehende Termine hinweisen, lassen sich problemlos automatisieren. Überlege dir thematisch passende Beiträge für die einzelnen Social Media Kanäle und plane die Veröffentlichung einige Wochen oder Tage vorher ein.

Natürlich machst du am besten gleich mit mehreren Posts auf ein bevorstehendes Event aufmerksam. Überlege dir jedoch für jeden Post unterschiedliche Texte, um deine Follower nicht zu nerven.

 

Zeitlose Beiträge...

Es gibt Evergreen-Content, der funktioniert einfach immer: Schöne Zitate, lustige Fotos oder Videos, Ratgeber-Artikel zu wichtigen Themen. Findest du solchen Evergreen-Content, der zu dir und deiner Zielgruppe passt?

Oder hast selbst eine gute Idee für einen zeitlosen Post? Dann plane ihn für eine automatisierte Veröffentlichung ein. Mit solchen Inhalten lassen sich Zeitspannen überbrücken, in denen gerade keinen aktuellen Posts anstehen. So bespielst du deine Social Media Kanäle zwar weiter mit Inhalten, nimmst dir aber den Stress, dir ständig was Neues überlegen zu müssen.

 

Interessante Inhalte Dritter teilen...

Zu deiner Social Media Strategie sollte es gehören, tolle fremde Inhalte zu teilen. Blog-Artikel, Tweets, YouTube-Videos und Facebook-Beiträge, die das Interesse deiner Zielgruppe wecken, helfen dir, neue Follower und damit neue potenzielle Kunden anzuziehen.

Um entsprechende Inhalte leichter zu finden, kannst du einen Feed-Reader wie Feedly nutzen. Ein Feed-Reader gibt dir einen schnellen Überblick über verschiedene Blogposts, sodass du nicht mehr jeden interessanten Blog einzeln aufsuchen musst.

 

Was sich nicht automatisieren lässt: Die Interaktion mit deinen Followern

 

Mit der Automatisierung der genannten Inhalte sparst du bereits viel Zeit. Zeit, die du unter anderem darin investieren solltest, mit deinen Fans und Followern zu interagieren. Regelmäßige Anwesenheit ist die wichtigste Zutat, um mehr Fans, Follower und damit auch mehr Besucher für deine Webseite zu generieren.

 

Beantworte Fragen und Kommentare zu deinen Posts

Kommentiere die Beiträge und Posts anderer Nutzer - wenn du etwas Sinnvolles dazu zu sagen hast

Teile die Beiträge anderer bzw. retweete sie

Erwähne andere Nutzer per @ und tagge Facebook-Seiten, die du in deinen Beiträgen erwähnst.

 

Weitere Faktoren für eine erfolgreiche Social Media Automatisierung

 

Für eine erfolgreiche Automatisierung deiner Social Media Beiträge ist es nicht nur wichtig, was du automatisierst. Ebenfalls relevant sind das Wo, das Wann und das Womit.

 

Wo?

Statt auf allen Social Media Kanälen gleich stark aktiv zu sein, solltest du dich fokussieren. Finde also heraus, wo sich deine Zielgruppe tatsächlich aufhält und welche gut zu deinem Angebot passen. Beachte aber auch, welche Sozialen Netzwerke dir selbst am meisten liegen.

Du wirst vermutlich dort am ehesten aktiv sein, wo dir die Interaktion am meisten Spaß macht. Bespiele diese Plattformen hauptsächlich "in Echtzeit" und halte dich mit automatisierten Beiträgen eher zurück.

Andere Netzwerke, die sich für die Kundenakquise als weniger relevant erwiesen haben, kannst du hauptsächlich über automatisierte Postings versorgen. So zeigst du dort zwar immer noch Präsenz, musst aber wesentlich weniger Zeit und Energie in diese Plattformen investieren.

 

Wann?

Erfolg hat deine Social Media Strategie nur, wenn deine Beiträge deine Zielgruppe überhaupt erreichen. Wichtig ist daher nicht nur der Inhalt, sondern auch die Uhrzeit, zu der du deine Postings teilst.

Ist gerade niemand von deiner Zielgruppe online, versanden sie ungesehen. Zu Beginn musst du also zunächst herausfinden, wann potenzielle Kunden überhaupt online sind. Sind für dich interessante Nutzer eher morgens aktiv oder eher abends?

Oder schauen sie in der Mittagspause in den sozialen Netzwerken vorbei? Entsprechend planst du deine Beiträge ein. Einige Tools werten auch automatisch aus, wann deine Posts die größte Reichweite erzielen. Sie passen dann die Zeit deiner Postings automatisch an.

Beachte außerdem, dass du deine Beiträge nicht zu lange in die Zukunft planst. Einmal pro Woche oder spätestens alle 14 Tage solltest du dir schon Zeit nehmen, um dir Beiträge zu überlegen.

Planst du zu langfristig, kann es passieren, dass dein Content einfach nicht mehr aktuell ist. Oder große, wichtige Ereignisse kommen dazwischen, sodass dein geplanter Post keine Aufmerksamkeit mehr bekommt.

 

Womit?

Um nicht den Überblick zu verlieren, entscheidest du dich am besten für ein Automatisierungs-Tool. Vielfältige Möglichkeiten bietet zum Beispiel Hootsuite (hootsuite.com). Mit dem Tool planst du deine Social Media Posts im Voraus.

Außerdem siehst du, wie viele Interaktionen mit deinen Beiträgen stattfinden. Bis zu einer gewissen Anzahl von Netzwerken kannst du Hootsuite kostenfrei nutzen.

 

Buffer (buffer.com) ist ein weiteres, sehr nutzerfreundliches Tool, das auch eine kostenlose Version zur Verfügung stellt. Postings lassen sich einfach planen, allerdings zeigt Buffer dir keine Interaktionen mit anderen Nutzern an.

Edgar (meetedgar.com) funktioniert sehr ähnlich. Mit diesem Tool kannst du außerdem Beiträge speichern und zukünftig abermals teilen. Edgar ist allerdings kostenpflichtig und gerade für den Einstieg eher teuer.

Andere Tools sind speziell auf die einzelnen Netzwerke abgestimmt. Nutzt du zum Beispiel vorrangig Twitter, hilft dir TweetDeck (tweetdeck.twitter.com/), deine Accounts zu verwalten. In der mehrspaltigen Ansicht kannst du Tweets, Messages und User nach Belieben sortieren, in Gruppen einteilen und bequem durchsuchen. Das funktioniert auch für mehrere Accounts gleichzeitig. Per TweetDeck lassen sich zudem Tweets für eine zukünftige Veröffentlichung planen.

 

Fazit: Automatisierung gerne - aber gewusst wie!

 

Mit der Automatisierung von Social Media Beiträgen kannst du viel Zeit sparen und dir das Leben wesentlich erleichtern.

Wichtig ist jedoch, dass du sie überlegt einsetzt.

Kein noch so guter Content und kein noch so gutes Tool ersetzt die regelmäßige Präsenz und den Kontakt mit deinen Fans und Followern!

 

 

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ÜBER DEN AUTOR

Autor

Christian Lackner

Christian Lackner ist der Gründer vom Internet-Marketing-Club und hat bereits zahlreiche Projekte aufgebaut in denen er sein Wissen unter Beweis gestellt hat. In diesem Blog erfährst du mehr über seine Expertise.

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